Skip to content

Wie können Sie als Arbeitgeber die Arbeit entspannt halten?

Sagen Sie mal ehrlich, lesen Sie auch die Geschäftspost auf der Toilette oder eher im Bett? Überprüfen Sie heimlich Ihre Arbeitsnachrichten, wenn Sie mit Ihren Kindern zu einer Kindershow gehen? UnsereWork-Life-Balance ist nicht mehr so wie früher.

“Während ich arbeite, Appe ich über die Aufstellung der Hockeymannschaft meiner Tochter. Zwischendurch rufe ich die Werkstatt an. Soll es ein neuer oder ein gebrauchter Dynamo sein? Wenn ich nicht gestört werde, schreibe ich an einem Marketingplan. Laufe ich fest, dann suche ich etwas Ablenkung auf YouTube. So halte ich Focus auf meine Arbeit.”

Auf der anderen Seite bin ich immer verbunden. Ich arbeite also überall. Egal, ob ich an einem Strand in Bali, entlang der Linie oder beim Mittagessen mit einem Freund bin.

Als Arbeitgeber sehe ich dieses Verhalten nicht nur bei mir selbst, sondern auch bei den Menschen um mich herum.

Denn sagen Sie mir ehrlich, lesen Sie auch Geschäftspost auf dem Klo oder eher im Bett? Prüfen Sie Ihren Kalender, wenn Sie sich nach der morgendlichen Dusche abtrocknen?

Ganz ehrlich? Wenn ich ins Kino gehe, stelle ich mein Telefon auf stumm, damit ich ab und zu sehen kann, ob da etwas ist. Mir ist nichts Menschliches fremd.

Aus gehe ich erst wenn die Batterie leer ist.

Home Office ist wieder out. Kein Wunder.

Das ist für mich einmal im Jahr. Dann habe ich mein iPhone und meinen Laptop am Eingang eines Klosters in einer Nische in der Nähe der Tür platziert.

In einer so seltenen Reflexionswoche denkt man etwas.
Eine erworbene Einsicht? Die Arbeitgeber suchen nach einem wirksamen Weg, um die neue Work-Life-Balance zu erleichtern und zu nutzen.

Zu Zeiten meines Vaters waren diese Grenzen klar. Sein Chef hatte einen Job. Es war ein Tor drum herum. Im Inneren arbeitete mein Vater hinter einem Schreibtisch mit einem Stuhl auf Rädern.
Erst beim Mittagessen hatte er eine Zeitlang frei. Eine halbe Stunde pro Tag. Dann trank er die Buttermilch, die er von zu Hause mitgebracht hatte.

Entspannen tat er zu Hause hinter der Zeitung. Dort machte er den Sport. Zuerst im Radio, später im Fernsehen.

Diese beiden Welten durchlaufen sich nun wie Aquarelle in einem Regensturm.

Wie sorge ich als Arbeitgeber für vitale, gesunde und zufriedene Mitarbeiter auf diesen Schiebewänden? Wie macht man das heutzutage als guter Arbeitgeber?

Auf jeden Fall muss ich dazu beitragen, gesunde Entscheidungen zu treffen. Also keine Kroketten mehr nach dem Mittagessen, sondern öligen Fisch.

Ich stimuliere gesunde Gewohnheiten. Ein Fahrradplan, ein entspannter Spaziergang in der Mittagspause. Ja, sogar das Aufhören mit dem Rauchen ermutige ich. Sicher, ich lasse meinen Schnurrbart an.

Hier und da ein Gleichgewichtsball oder ein Stehschreibtisch. Welchen Schaden kann es anrichten? Es gibt nicht mehr, was nur noch privat oder nur für die Arbeit ist.

Und wenn ich schon dabei bin? Lassen Sie mich einen MyPup in den Eingang hedes Gebäudes einführen.

Dann kann jeder seine Privatpakete einfach im Büro entgegennehmen.

Martijn van Schaveren
MyPup